Aufbau, Funktionen und Nutzung der Website

An dieser Stelle erhalten Sie einige grundsätzliche Informationen zum Aufbau und zu den Nutzungsmöglichkeiten des Portals.

Auf der Startseite sehen Sie verschiedene auswählbare Menüpunkte.

Zentral ist die Möglichkeit der Datenbanksuche, die in der Auflistung aller Daten zu relevanten Personen, Städten und Wahlperioden den Kern des Projekts darstellt. Sie gelangen zur Datenbank entweder über den zentralen blaufarbenen Button auf der Startseite oder über den Menüpunkt „Datenbank“. Diesen können Sie von jeder Seite aus anklicken.

Die Datenbank ist wie folgt aufgebaut:

In der Ausgangsansicht ist im Zentrum die Ergebnisliste zu sehen. Diese Liste vereinigt zunächst ungefiltert alle knapp 2.800 Einträge, also sowohl Personen, Städte, Wahlen und Bilder. Die Ergebnisse sind alphabetisch geordnet. Jeder Eintrag bietet unmittelbare Auskunft über den Namen der Person, den Ort, die Parteizugehörigkeit oder die relevante Wahlperiode. Welche Informationen genau abgebildet sind, hängt von dem Dokumententyp ab. Durch einen Klick auf den Eintrag Ihres Interesses gelangen Sie zum Datenblatt dieses Eintrags, in dem ausführlichere Informationen aufgelistet sind.

Auf der linken Seite haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Filteroptionen, um die angezeigten Ergebnisse einzugrenzen und für Ihre konkreten Interessen relevanter zu gestalten.

Sie können nach Kategorie, Stadt, Wahl, Partei, Geschlecht und Geburtsjahr filtern. Diese Filteroptionen lassen sich nach Belieben kombinieren. Klappen Sie die Filteroptionen auf, sehen Sie hinter jeder Option eine kleine in Klammern stehende Zahl. Diese steht für die Anzahl der Einträge zu dieser Option. Im Folgenden werden alle Filteroptionen einzeln erläutert:

  • Die Filteroption „Kategorie“ lässt Sie den Dokumententyp bestimmen. Wählen Sie beispielsweise die Kategorie „Person“ aus, werden ausschließlich Einträge zu Personen in der Ergebnisliste angezeigt. 
  • Bei der Filteroption „Städte“ können Sie die Stadt auswählen, zu der Sie gerne Einträge einsehen würden. Wählen Sie beispielsweise „Ahrweiler“ aus, werden alle Einträge, unabhängig von deren Dokumententyp, die im Zusammenhang mit Ahrweiler stehen, aufgeführt.
  • Unter der Filteroption „Wahlen“ können Sie von den fünf dokumentierten Wahlen diejenigen auswählen, die Sie interessieren und zu denen Sie gerne Einträge einsehen würden. Wählen Sie beispielsweise „Wahl 1946“ aus, werden alle Einträge, unabhängig von deren Dokumententyp, die im Zusammenhang mit der Wahl 1946 stehen, aufgeführt.
  • Nach politischen Zuordnung der gesuchten Personen können Sie unter der Option „Partei“ filtern. Wählen Sie beispielsweise „CDU (u. CDP bis 1947)“ aus, werden alle Einträge zu Personen, die für die CDU bei einer Wahl antraten, aufgeführt.
  • Weitere Filteroptionen, die bei der Suche nach Personen von Relevanz sein können, sind die Optionen „Geschlecht“ und „Geburtsjahr“. Wie die Namen vermuten lassen, können Sie bei ersterem nach dem angegebenen Geschlecht und bei letzterem nach angegebenem Geburtsjahr filtern. Bei der Option „Geburtsjahr“ können Sie den gewünschten Jahresbereich entweder in die Kästen „von“ und „bis“ eingeben oder mit dem darunter befindlichen Regler per Ziehen der blauen Punkte bestimmen.
  • Möchten Sie sich ganz auf die Ergebnisliste konzentrieren, können Sie die Filteroptionen mit dem rechts liegenden Pfeil wegklappen.

 

Wie im Bild zu sehen ist, haben Sie die Möglichkeit, die Anzahl der auf einer Seite angezeigten Ergebnisse zu ändern. Der Standardwert beträgt 25, andere Optionen sind 5, 10 und 100.

Rechts neben dieser Auswahloption ist die Ergebnisanzahl abgebildet. Die ersten Zahlen sind die auf dieser Seite aufgeführten Ergebnisse, die folgende Zahl steht für die komplette Anzahl der Ergebnisse Ihrer Suche.

Stets neben der Anzeige der Ergebnisanzahl aufgeführt sind die Buttons, um zur nächsten oder vorherigen Seite der Ergebnisliste zu gelangen. Diese Optionen finden Sie rechts sowohl am Anfang als auch am Ende der Ergebnisliste.

Über der Ergebnisliste sind verschiedene Suchmöglichkeiten dargestellt, mit deren Hilfe Sie die Datenbank nach konkreten Begriffen durchsuchen können.

  • Die Standardoption ist eine Volltextsuche. Geben Sie hier Suchbegriffe in den Kasten ein und klicken Sie auf „Suche“ um alle Einträge, die Ihre(n) Suchbegriff(e) enthalten, aufzulisten. Im Feld „Filter“ können Sie zwischen der Volltextsuche, der Personen- oder Städtesuche wählen. Die Letzteren lassen Sie konkret nach Personen- oder Städtenamen suchen.
  • Haben Sie mehrere Suchbegriffe eingegeben, kann das Feld „Suchoperatoren“ relevant für Sie sein. Entscheiden Sie sich für eine und-Suche, werden alle Einträge, die alle Ihrer Suchbegriffe enthalten, aufgelistet. Wählen Sie eine oder-Suche, werden alle Einträge, die mindestens einen Ihrer Suchbegriffe enthalten, aufgelistet.
  • Zusätzlich können Sie die Ergebnisliste im Feld „Sortierung“ entweder alphanumerisch oder nach Relevanz sortieren.

 

Möchten Sie sich beim Durchsuchen der Datenbank bestimmte Einträge festhalten, um problemlos weiterscrollen zu können ohne interessante Einträge aus den Augen zu verlieren, können Sie die Merkliste konsultieren. In der Ergebnisliste ist auf der rechten Seite eines jeden Eintrags ein kleiner Kasten abgebildet. Wählen Sie diesen aus, wird der entsprechende Eintrag zu einer Merkliste hinzugefügt. Diese können Sie durch einen Klick auf das rechts oben stehende „Merkliste“ einsehen und wahlweise ausdrucken.

Haben Sie Filter gesetzt oder nach bestimmten Begriffen gesucht und möchten jetzt eine neue, ungefilterte Suche beginnen, können Sie auf „Suche zurücksetzen“ klicken.

Neben der Datenbank haben Sie die Möglichkeit, auf verschiedenen Schwerpunktseiten gebündelte Informationen über einzelne Aspekte des Projekts einzusehen.

Der Menüpunkt „Startseite“ oder ein Klick auf den oben stehenden Projektnamen „Demko – Demokratie kommunal“ bringt Sie von jeder Seite aus wieder auf die Ausgangsseite der Website.

Die Seite „Personen“ ermöglicht durch eine konkrete Suche aller ca. 2500 erfassten Personen eine fokussierte Beschäftigung mit den Akteurinnen und Akteuren der rheinland-pfälzischen Kommunalpolitik in der frühen Nachkriegszeit. Wenn Sie neben den Personen noch andere Elemente unserer Dokumentation einsehen wollen, können Sie hier auch über den Menüpunkt „Datenbank” zur Haupt-Datenbanksuche gelangen.

Alle 27 im Projekt erfassten Städte sind auf der gleichnamigen Seite „Städte“ aufgelistet. Durch Klicken auf den jeweiligen Stadtnamen oder die zugehörige Fotografie des Rathauses gelangen Sie zur Datenbankseite dieser Stadt, die Einblicke in ihre Geschichte mit einem Fokus auf die Kommunalpolitik der frühen Nachkriegszeit bietet.

Auf der Schwerpunktseite „Zur Geschichte“ finden Sie neun anklickbare Kästen, die zu Erläuterungen einzelner Themen der Kommunalwahlen führen. Diese Erläuterungen reichen von einer Zeitleiste wichtiger supraregionaler Ereignisse über Wahlergebnisse hin zu rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen der Kommunalwahlen.

Die Schwerpunktseite „Projektinformationen“ offeriert diverse Erläuterungen zu der Website und Projektarbeit selbst. Auch hier sind mit einem Link versehene Kästen abgebildet, die Ihnen Auskünfte wie die Ziele oder die Vorgehensweise des Projekts anbieten. Hier finden sich auch Angaben über das Team an der Universität Trier mit einer Kontaktmöglichkeit sowie die am Projekt beteiligten Archive.

Über den Menüpunkt „Aktuelles“ können Sie neue Entwicklungen und Termine verfolgen.

Für rechtliche Informationen und die Angabe der Projektverantwortlichen finden Sie auf jeder Seite rechts unten einen Link zum Impressum.

 

Verfasser: Konrad Langner (Stand: 13.10.2023)

Technische Informationen für Interessierte:

Das Projekt „Demokratie kommunal“ wurde von Servicezentrum eSciences der Universität Trier bei der digitalen Umsetzung und Publikation der Daten unterstützt. Als zentrale Einrichtung der Universität Trier berät das Servicezentrum Forschenden bei ihren Forschungsvorhaben in allen Fragen, die das Forschungsdatenmanagement und die Langzeitarchivierung betreffen. Es betreut und entwickelt anwenderspezifischer IT-Infrastrukturen und baut projektspezifische Softwarelösungen auf. Gleichzeitig koordiniert es die Maßnahmen zur Erarbeitung und Implementierung einer universitätsweiten Strategie für das Forschungsdatenmanagement und ist in diesem Kontext zuständig für die Weiterentwicklung der IT-Infrastruktur für die Archivierung von Forschungsdaten sowie für den Regelbetrieb der virtuellen Forschungsumgebung FuD.

Bei der an der Universität Trier entwickelten und in diesem Projekt eingesetzten virtuellen Forschungsumgebung FuD (https://fud.uni-trier.de/) handelt es sich um eine netzbasierte Arbeits-, Publikations- und Archivumgebung für die Geistes- und Sozialwissenschaften, die den wissenschaftlichen Arbeitsprozess in seinen verschiedenen Forschungsphasen von der Erfassung bis zur Publikation und Archivierung dieser unterstützt. Die Client-/Serverarchitektur von FuD, das in Open-Source-Skriptsprache tcl/tk geschrieben ist und auf einer mySQL-Datenbank beruht, ermöglicht die orts- und zeitunabhängige Zusammenarbeit sowie eine strukturierte und standardisierte Aufnahme und Analyse der Forschungsdaten.

Für das Projekt „Demokratie kommunal“ wurde anhand der Projektanforderungen vom Servicezentrum eSciences ein Datenmodell zur Erfassung von Städteinformationen, Wahl- und Personendaten erstellt und in FuD implementiert, so dass die Daten nach einheitlichen Kriterien durch die Projektmitarbeiter:innen eingegeben und untereinander verknüpft werden konnten. Diese in FuD gespeicherten Daten bilden den Kern der auf der Webseite eingebauten Datenbankseite, die auf der CakePHP-/ Elasticsearch-Schnittstelle von FuD beruht und in Angular, einem auf TypeScript-basierenden Webapplikationsframework, umgesetzt wurde. Das Servicezentrum eSciences hat die Suche und Repräsentation der Daten dieser Applikation auf die Projektanforderungen angepasst und in die Projektwebseite eingebaut, die über das Content-Managementsystem WordPress realisiert ist. Ebenso unterstützt und begleitet das Servicezentrum eSciences das Projekt beim Aufbau, dem Design und der Entwicklung dieser Projektwebseite.

In einer weiteren Ausbaustufe werden die Daten auch auf einer Karte visualisiert werden. Diese Karte wird ebenfalls direkt an die FuD-Schnittstelle über Elasticsearch angebunden sein und auf einer Leaflet-Anwendung, einer Java-Script-Bibliothek für WebGIS-Anwendungen, basieren.

 

Informationen des FuD-Teams der Universität Trier (Stand: 23.10.2023)